Titel
Zwei handgeschriebene Briefe der preußischen Gesandtschaft in Den Haag an den Kaufmann Pierre Chomel (1781).
Schrijver
BRIEFE AUS DEM 18. JAHRHUNDERT
Uitgever
Prijs
€ 375,00(Excl. verzendkosten)
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Beide Briefe sind in der klaren, regelmäßigen Handschrift des Botschaftssekretärs Heinrich Renfner geschrieben, allerdings stammt der erste Brief von Botschafter Thulemeier, der zweite ist ein privater Brief des Sekretärs. Es sind Falzbriefe, die gleichzeitig als Briefumschlag dienen. Etwa 36 x 23 cm. Saubere Handschrift auf gutem Papier. Mit Wachssiegel und Postgebührstempel (‘3 S’ = drei Stüver, ‘s Haage’ = aus ’s-Gravenhage).Wie bei dieser Art von Briefen üblich, wurde ein Eckchen abgeschnitten und zum Öffnen des Briefes das Papier in der Nähe des Wachssiegels zerrissen. 1. Thulemeiers Brief (vom 2. März 1781) teilt allerhand Neuigkeiten mit und schlägt Chomel neue Handelsmöglichkeiten vor. Der wird auch in den Wunsch nach einer neuen Kutsche für Thulemeier verwickelt; allerdings ist der Preis von 100 Golddukaten viel zu hoch. Einige Namen: Prinz Gallitzin, der Botschafter des russischen Zarenhofes, der dafür bekannt ist, viele niederländische Kunstwerke für Katharina die Große zu kaufen; der amerikanische Admiral John Paul Jones, der Klever Präsident Buggenhagen, Jacques Necker, der König von Schweden und Kaiserin Katharina. Einzelheiten teilen wir Ihnen gerne auf Anfrage mit. 2. Renfners eigener Brief (vom 2. Mai 1781) ist persönlicher und im Ton etwas verschwörerisch. Dabei geht es um private Angelegenheiten, etwa Renfners vorübergehendes Zusammenziehen mit ‘ma petite’, seiner Freundin, und um Neuigkeiten: Der König von Preußen schließt einen Flottenvertrag mit den Niederlanden, und es gibt Pläne für eine Heirat des Kronprinzen von Schweden mit Friederike, der ältesten Tochter König Friedrichs des Großen. Die niederländische Kolonie Essequibo und Demerary (im heutigen Guyana) wurde von den Franzosen erobert und Zoutmans Geschwader konnte entkommen. Außerdem wird der Handel in Kohle und Schiedam-Brandy besprochen. Darüber hinaus kann Renfner Chomel zwei Pfund Tee liefern (zu einem exorbitanten Preis). Heinrich Renfner (1752-1819) war Botschaftssekretär in Den Haag im Dienste des Botschafters Friedrich Wilhelm von Thulemeier (1735-1811). Renfner war wie der musikalische Thulemeier kulturell sehr interessiert und pflegte Kontakte zu Johann Caspar Lavater. Der Briefwechsel zwischen ihm und Lavater ist erhalten geblieben, auch an Lavaters physiognomischen Veröffentlichungen in niederländischer Sprache war er beteiligt. Renfner übersetzte deutsche politische Werke ins Französische und wurde in der nachnapoleonischen Ära zum Zensor des preußischen Staates ernannt: eine mächtige Position. Pierre Chomel, ein vermögender Kaufmann mit weitreichenden Geschäftsinteressen, war zweifellos ein nützlicher Kontakt für die preußische Botschaft. Im Dezember 1781 wurde er vom preußischen König Friedrich dem Großen zum Konsul und Kommerzienrat ernannt. Mit Chomel lief es jedoch nicht so gut. Seine Firma investierte große Summen in den Kauf von Schiffen in Venedig, die jedoch, wie sich herausstellte, nicht existierten. Diese Affäre (1782-1786) führte zu einer Kriegsgefahr zwischen der Republik der Vereinigten Niederlande und der Republik Venedig. Nach vielen fruchtlosen Gerichtsprozessen und um Hunderttausende Gulden ärmer, ging Chomel verbittert nach Frankreich (wo seine Wurzeln lagen). Nach 1796 hören wir nichts mehr von ihm.
Afbeeldingen
Fokas Holthuis
Den Haag
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